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Microsoft System Admin 2

Abkürzungen Windows 2000 Sicherheit

ACE Access Control Entry
ACL Access Control List
DAC Directory Access Control
LSA Lokale Sicherheitsauthorität
SAM Security Accopunts Manager
SAS Secure Attention Sequence
SLS Secondary Logon Service
SRM Security Reference Monitor

Active Directory Features

Zentrale Datenhaltung

Skalierbarkeit

Erweiterungsfähigkeit

Verwaltungsfähigkeit

Integration in DNS

Verwaltung der Clientkonfigurationen

Richtlinien basierte Verwaltung

Replikation von Informationen

Flexible, sichere Authentifizierung

Sicherheitsintegration

Verzeichnisfähige Anwendungen

Interoperabilität mit anderen Verzeichnisdiensten

Signierter LDAP Verkehr

 

Neue Features mit Windows 2003 (systemweit)

 

Mehrfachauswahl von Verzeichnisobjekten zur Administration

Drag&Drop von Elementen von Container zu Container

Erweiterte Suchfunktionen

Vordefinierte Abfragen können gespeichert werden

Kommandozeilenprogramme (!)

Neue Objektklasse inetOrgPerson

Partitionierung von Replikationen

Installation zusätzlicher Domänencontroller mit Sicherungsmedien

Active Directory Kontingente

Benutzerrechte

  Admin Hauptbenutzer (Standard)Benutzer
Servicepack und Hotfix installieren Ja - -
Hardwaretreiber installieren Ja - -
Startmenu für alle Benutzer ändern Ja - -
Festplatte defragmentieren Ja - -
Schreibzugriff auf Programmverzeichnis Ja Ja -
Drucker installieren Ja Ja -
Schreibzugriff auf Win-Verzeichnis Ja Ja -
Schreibzugriff auf %allusersProfile% Ja Ja -
Schreibzugriff auf HKLM\Software Ja Ja -
Installation von Programmen Ja Ja -
Schreibzugriff auf HKCU Ja Ja Ja
Schreib/Lesezugriff auf %Appdata% Ja Ja Ja

CIFS (Common Internet File System)

 
CIFS ist vereinfacht gesagt eine Weiterentwicklung des SMB-Protokolls und wurde mit Windows NT4.0 eingeführt.

Dateiendungen

arj Gepackte Datei (Archiv)
asf Advanced Systems Format (Microsoft Audio- und Videoformat)
avi Audio Video Interlaced (Windows Mediaformat)
bat Batch-Datei
bin Binary Datei
bmp Bitmap (Grafik)
c2d Nero Win on CD Image
cab Cabinetfile (Windows komprimierte Datei, mit extract32.exe oder der Shareware WinRAR zu entpacken)
cfg Konfigurationsdatei
class Javascript
dcr Shockwave (Addon zum Internet-Explorer)
dll Dynamic Link Library
doc Word-Dokument
exe Ausführbare Datei
fla Flash (Addon zum Internet-Explorer)
gif Grafikdatei
gzip Gepackte Datei
html Webseite
ico Icon
inf Treiberinformationsdatei
java Javascript
jpg Grafik
lzh Gepackte Datei
mov Apple Quicktime
mpg Multimediadatei
mp3 Audiodatei
pdf Adobe Acrobat
php Scriptsprache
psd Photoshop
rar Gepackte Datei
rm Realmedia
scr Screensaver
tar Unix-Archiv
txt ASCII-Textdatei
vxd Gerätetreiber
wav Audiodatei

Domänenfunktionsebenen (Windows 2003)

Windows 2000 mixed (Standard)

Ermöglicht gemischten Betrieb von W2K3, Windows 2000 und NT4 Domänencontroler.

Windows 2000 pur Ermöglicht gemischten Betrieb von W2K3, Windows 2000 Domänencontroler.
Windows 2003 interim Ermöglicht gemischten Betrieb von W2K3, Windows NT4 Domänencontroler. Wird als Migrationspfad verwendet wenn noch alte NT-Server vorhanden sind.
Windows 2003 only Wie der Name sagt...

Welche Informationen werden im AD gespeichert

Die Daten werden abgelegt in der Datei Ntds.dit

Schemapartition

Definiert welche Objekttypen und deren Eigenschaften angelegt werden können. Gilt für das gesamte AD (also auch wenn mehrere Domänen existieren).

Konfigurationspartition Logischer Aufbau (Domänenstruktur etc).
Domänenpartition

Beschreibt alle Objekte innerhalb einer Domäne.

Anwendungsverzeichnispartition

Enthält die eigentlichen Objekte (Benutzer, Drucker, etc) innerhalb einer Domäne.


Glossar (Begriffe rund um Active directory)

ACE (Access Control Entry)

Ein Eintrag in der DACL (Discretionary Access Control List) für ein Objekt, die einem Benutzer oder Gruppe Berechtigungen gewährt.

ACL (Access Control List) Zugriffssteuerungsliste
ADSI (Active Directory Service Interface)

COM-basiertes Dienstmodell, daß es ADSI-kompatiblen Anwendungen ermöglicht über einen Satz von Standardschnittstellen auf Verzeichnisprotokolle zuzugreifen.

Active Directory Kontingent

Legt die Anzahl Objekte fest, deren Besitzer ein Sicherheitsprinzipal in einer Verzeichnispartition haben darf.

Active Directory Schema

Im Schema ist hinterlegt, welche Objektklassen (zum Beispiel Benutzer, Drucker, ...) und deren Eigenschaften (Name, Abteilung, Telefon, ...) im Active Directory (AD) gespeichert werden

Active Directory Schema Snap-IN

Ein Verwaltungstool um das Schema eines Active Directory anzuzeigen und zu bearbeiten.

Domäne

In einer Domäne sind alle Netzwerkobjekte gespeichert. Die Zugriffsrechte werden über Access Control Listen (ACL) gesteuert.

Domänencontroler

Ein Computer auf dem Windows Server ausgeführt wird und der eine vollständige Kopie der Active-Directory-Informationen hält. Mehrere Domänencontroler replizieren ihre Daten automatisch untereinander.

Im Gegensatz zu NT4.0 gibt es bei W2K3 nur noch gleichberechtigte Domänencontroler.

Domänenfunktionsebene

Mittel zur Netzwerkweiten Aktivierung von Active-Directory-Features. (Unter Windows 2000 Server noch als Domänen-Modi bezeichnet).

Organisatorische Einheit (OU)

Container um Objekte in logische Gruppen aufzuteilen.

   
   

Kennwortverschlüsselung

LAN Manager

Authentifizierung basiert auf dem OEM-Zeichensatz und unterscheidet nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung. Passwort maximal 14 Zeichen lang. Verschlüsselung nach DES-Standard. Dieser Kennworttyp wird nur aus Kompatibilitätsgründen zu alten Windows-Versionen (z.B. Win 9.x) eingesetzt und ist leicht zu knacken.

Windows NT

Kennwort basiert auf UNICODE Zeichensatz, berücksichtigt Groß- und Kleinschreibung und wertet die ersten 14 Zeichen aus. RSA-MD-4 Verschlüsselung.


Nützliche Kommandozeilenbefehle

NetBIOS-Namenstabelle und MAC-Adresse eines Rechners anzeigen. nbtstat -A [ip-adresse]

Möglichkeiten der Rechtevererbung

Nur aktueller Ordner
Aktueller Ordner und Dateien
Aktueller Ordner und Unterordner
Aktueller Ordner, Unterordner und Dateien
Nur Unterordner und Dateien
Nur Unterordner
Nur Dateien

Schwachstellen Windows 2000 (W2k) Server in Default-Konfiguration

IIS (Internet Information Server) wird automatisch mit installiert und aktiviert. Wenn der Server nur als lokaler Fileserver dient deaktivieren oder deinstallieren. Ansonsten wenigstens Sicherheitspatches einspielen!

Möglicherweise wird auch ein FTP und SMTP-Dienst mit installiert. Wenn keine explizite Notwendigkeit besteht: Weg damit!

Telnet-Dienst (zwar per Default nicht aktiviert aber mit installiert). Liefert bei Nutzung unverschlüsselte Verbindungen.

Zuviele lokale Dateizugriffsrechte. Nach der Grundinstallation erzeugte Partitionen (Laufwerk D: etc) werden mit "Vollzugriff für Jeden" berechtigt. Ebenso wie das Rootverzeichnis  der Systempartition (in der Regel C:\).

Passwörter nach "LAN-Manager-Standard" statt nach NT-Sicherheit.
Standardmäßig sind triviale Passwörter möglich (auch Leerpasswörter).

Internet-Explorer wird mit installiert. Hier sollten dringend aktuelle Sicherheitspatches eingespielt werden.

Keine Protokollierung von Anmelde- Abmeldevorgänge. Somit bleiben heimliche Anmeldeversuche unentdeckt.


SMB (Server Message Block Protocol)

Das SMB-Protokoll dient dem Sharing (teilen, verfügbar machen)  von Resourcen (Verzeichnisse, Drucker, ...)  in einem Windows-Netzwerk.

Dabei werden folgende Paketarten verwendet:

Session Control Packets

Aufbau von Verbindungen zu Resourcen wie Drucker oder freigegebene Verzeichnisse.

 

File Access Packets

Zugriff und Änderung von Dateien und Verzeichnissen

 

General Message Packets

Versand von Daten an Druckerwarteschlangen etc.


NetBIOS über TCP/IP im OSI Modell

Application SMB / CIFS
Presentation
Session Name Service Datagram Service Session Service
Transport UDP TCP
Network IP
Data Link IEEE 802.2
Physical Ethernet / Tokenring / ...

Verbindungsabbrüche zwischen Server und Client bei Inaktivität

In Support-Newsgroups gibt es eine ganze Reihe von Vorschlägen um Verbindungsabbrüche zwischen Client und Server bei Inaktivität zu vermeiden. Eine Funktionsgarantie gibt es aber nicht. Nachfolgende Methode scheint uns am sinnvollsten:

1. Am Server über die Sicherheitsrichtlinien für Domänen

 "Verwaltung" -> "Lokale Sicherheitsrichtlinien"

 "Lokale Richtlinien" -> "Sicherheitsoptionen"

 "Leerlaufspanne bis zur Trennung der Sitzung" auf "0" stellen

 

Dadurch wird dieser Wert

    [HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\lanmanserver\parameters]

    "autodisconnect"=REG_DWORD

    von 0000000F     (Default-Wert: 15 Minuten)

    auf FFFFFFFF     (4.294.967.295 Min. => NIE ...) umgestellt

2. Man kann den oben genannten Registry-Wert auch manuell ändern. Daraus können sich aber Probleme ergeben.

   a) Editieren der Registry per Hand

     "autodisconnect"=dword:FFFFFFFF

 

   b) In der Eingabeaufforderung am Server

     "net config server /autodisconnect:-1"

 

   Möglicher Wertebereich in der Shell: -1 bis 65535 Minuten

     Deaktivierung durch "-1", Default-Wert = 30 Minuten

 

 

 

 

 

 

 
     
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