über uns
Leistungsspektrum
Firmenprofil
Referenzen
Kontakt
Partnerfirmen
EDV Wissen allgemein
Für Administratoren

   Fernwartung FM Netztechnik
   Microsoft Produktinfo
   Microsoft System Admin 1
   Microsoft System Admin 2
  
TCP/IP Grundlagen
   TCP/IP Ports
   TCP/IP Ranges
   Herstellerlinks

Service AGB
Impressum
 

 Sie sind hier: Für Administratoren - TCP/IP Grundlagen
    
 


TCP/IP Grundlagen
 

Inhaltsverzeichnis
 

Provider POP3 Daten und Zugangsdaten Carrier (Routerkonfiguration)
Speedtest von Arcor - Wie schnell ist mein Internetzugang?
Speedtest Global - Wie schnell ist mein Internetzugang?
DNS-Hierarchie und Top-Level-DOMAIN (TLD)
Static / Dynamic DNS
Domäneninhaber abfragen (WHOIS)
FTP / HTTP / NNTP
IP Aliasing
ICMP (PING, Traceroute)
IP allgemein
IP Paket Format
Mailverkehr (SMTP, POP3, IMAP)
NAT (statisch und dynamisch)
Netzklassen
UDP (User Datagram Protocol)
Provider POP3 Daten und Zugangsdaten Carrier (Routerkonfiguration)
TCP/IP Konfiguration anzeigen lassen
Übertragungsarten

DNS-Hierarchie und Top-Level-DOMAIN (TLD)

DNS ist ein hierarchisches System welches logischen Domain-Namen IP-Adressen zuordnet. Jede Ebene wird durch einen Punkt von der nächsten getrennt, wobei der ganz rechts stehende Teil die Top-Level-Domain ist. Als nächstes folgt die Second Level Domain (SLD). Noch tiefere Ebenen können vom Inhaber der SLD selbst vergeben werden.

Beispiel: fmnetztechnik.de

de = Toplevel.Domain (TLD)

fmnetztechnik = Second Level Domain (SLD)

 

Die Spitze im DNS-System bilden 13 ROOTSERVER (davon 10 in USA, der Rest in Japan, Schweden und England). Auf der zweiten Ebene folgen die Toplevel-Domains.

 

Neben dem öffentlichen DNS-System kann im eigenen Netzwerk ebenfalls ein DNS-System aufgebaut werden. In dem dazu notwendigen Nameserver können wichtige interne und externe Rechner(adressen) und Namen hinterlegt werden. Wird bei einem Client eine DNS-Anfrage durchgeführt (zum Beispiel im Browser www.fmnetztechnik.de eingegeben), muss nicht erst ein öffentlicher DNS-Server kontaktiert werden, sondern die Antwort liefert das lokale System. Dies ist natürlich wesentlich schneller, solange es sich um eine bekannte Adresse handelt. Wird nach einem unbekannten Domainnamen gefragt, wird die Anfrage an einen öffentlichen Server weiter geleitet.

 

Informationen zu Hosts werden im DNS in sogenannten Resource Records gespeichert. Abgekürzt heißen diese RRs. Es gibt circa 20 verschiedene Typen dieser Einträge.
 

Die 5 wichtigsten Typen:
A   Definiert eine IP Adresse
CNAME Canonical Name Hier wird der Domain Name gespeichert
HINFO Host Information Zwei Strings für CPU und Betriebsystem
NS Nameserver Definiert den Namensserver für eine Domain
PTR Pointer Word Um den Domain Name einer bekannten Ip Adresse zu suchen

 


 

Adresse des allgemeinen DNS-Server der Telekom: 194.25.2.129

 

Bei der Einwahl via T-Online werden Adressen der lokalen DNS-Server automatisch zugewiesen, deren Namen sich momentan wie folgt zusammen setzt:

 

www-proxy.[Autokennzeichen der Stadt]1.srv.t-online.de

 

Beispiel Stuttgart ermitteln:   ping  www-proxy.s1.srv.t-online.de   => 217.237.151.161

 

Beispiel Ulm/Ludwigsburg-Knoten   ping ul-lb-a01.isp.t-ipnet.de => 217.237.150.188

 

Es empfiehlt sich, die DNS-Server-Adressen zuweisen zu lassen, da sich diese ändern können.

 

Beim einwählen über das MSN-Network (Telefonnummer 0192658, Benutzer: MSN PW: MSN) werden als DNS-Server z.B. 195.71.228.99 oder 193.199.244.205 zurückgeliefert.

 

Tip: Wenn im Internetexplorer keine Seite aufrufbar ist, kann es an fehlerhafter oder ganz fehlender DNS-Auflösung liegen. Um zu Testen ob eine Verbindung zu einem Host möglich ist, kann im Browser statt des Hostnamens die zugehörige IP-Adresse eingegeben werden. Zum Beispiel google.de => http://72.14.221.104/

 

Mit   ipconfig /all  lässt sich bei einem Windows Rechner die IP-Konfiguration prüfen...

 

Static / Dynamic DNS 

Der DNS-Service ist ein hierarchisches Datenbanksystem welches Namen in IP-Adressen auflöst. Es gibt weltweit 13 öffentliche Root-Server die Domain-Namen und zugehörige IP-Adressen speichern. Damit die Server nicht überlastet werden, unterhält jeder Netzprovider eigene DNS-Server die die Anfragen von Clients abfangen und beantworten. Die Kommunikation läuft über TCP/IP-Port 53. 

Das herkömmliche DNS-System ist statisch aufgebaut. Dynamisches DNS erlaubt es dagegen, dass ein Client Aktualisierungen vornehmen kann. Bei einem ADSL-Anschluss bekommt ein Kunde bei (fast) jeder Einwahl eine neue IP-Adresse zugewiesen. Somit ist er von Außen nicht erreichbar. Es gibt einige Anbieter (zum Beispiel DynDNS.org), bei denen sich ein Domainname registrieren lässt und die aktuelle IP übermittelt werden kann. Bei jedem neuen Verbindungsaufbau sendet der Router die aktuelle IP-Adresse an den Betreiber und ist somit jederzeit über den Domainnamen erreichbar.

Um Dyndns nutzen zu können muss eine (kostenlose) Anmeldung beim entsprechenden Dienstprovider erfolgen. Außerdem muss der Router den Service unterstützen. Beispiel: DLINK DI604 unter Menupunkt Advanced -> DDNS. Hier muss der Provider, der gewählte Hostname sowie Benutzer und Passwort hinterlegt werden.


Domäneninhaber abfragen (WHOIS)

DE Denicabfrage
COM (.aero, .arpa, .biz, .com, .coop, .edu, .info, .int, .museum, .net, and .org) Internic

Gateway

Beim Versand an einen Host findet ein Vergleich zwischen der eigenen und der Ziel-IP-Adresse statt. Befinden sich beide im gleichen Subnetz schickt IP das Datagramm direkt zum Host (Zielrechner). Im anderen Fall ist ein Router nötig. Damit der Sender weis, an welchen Router (next hop) die Daten gehen müssen, ist ein Eintrag (Gateway-Adresse) notwendig. Es können auch mehrere Gateways angegeben werden. Diese werden dann der Reihe nach abgefragt bis einer Antwortet.


FTP / HTTP / NNTP

FTP

Zeichenorientierter Webserver

Verbindungsaufbau auf den Ports 20 (Daten) und 21 (Steuerung) (active ftp).

Zwei Zugriffsarten: Anonymous-FTP für anonymen (Lese-)Zugriff  und benutzerspezifisches FTP mit Kennung und Passwort (Lesen und Schreiben)

Unterscheidung zwischen active und passive ftp:

- aktiv: Server baut die Datenverbindung zum Client auf.

-passiv: Client baut eine Datenverbindung zum Server auf.

HTTP Grafikorientierter Webserver

Verbindungsaufbau auf den Ports 80 und 443 (SSL)

Zugriff auf Seiten per Webbrowser und Telnet möglich

NNTP Newsserver

Verbindungen auf Port 119


IP Aliasing

Normalerweise wird jedem Interface (Netzwerkkarte, Routerschnittstelle) eine einzelne IP-Adresse zugewiesen. Es können jedoch auch mehrere Adressen auf eine Netzwerkkarte gebunden werden.


ICMP

Internet Control Message Protocol: Dient zur Rückmeldung von Fehlern und Konditionen. Wichtige Anwendungen sind der PING-Befehl (Packet Internet Groper) und Traceroute.


IP Paket Format

Version IHL Servicetyp Paketlänge
Identifikation   DF MF Fragment
Time to live (TTL) Protocol Header Checksum

Source Adress (Quelladresse, 32 bit bei IPv4)

Destination Adress (Zieladresse, 32 bit bei IPv4)
Options
Nutzdaten

Version 4 für IPv4 oder 6 für IPv6
Identifikation Vom Absender festgelegte Nummer als Identifizierungsmerkmal für IP-Datagramme
TTL

Maximale Anzahl vom Hops (Netzübergänge) die ein Paket weiter geleitet werden darf

Protocol

Protokoll-Nummer oder Portnummer

1 und 2 für IGMP

6 für TCP

8 für EGP

17 für UDP

89 für OSPF

 

Header Checksum Prüfsumme um ungültige Pakete zu erkennen

IP Eigenschaften

Das IP-Protokoll stellt eine verbindungslose Kommunikation zur Verfügung. Dabei haben die Pakete eine begrenzte TTL (Time to Life) um Datenmüll auf dem Netz zu vermeiden. Große Pakete werden von höheren Protokollschichten aufgeteilt (fragmentiert).

Die Umsetzung von IP-Adressen auf die Ethernet-Netzwerkkarten-Adressen (MAC-Adressen) erfolgt mittels des ARP (Address Resolution Protocol). MAC-Adressen bestehen aus 2^48 Bits  und sind weltweit für jede Karte einmalig vergeben.


Top-Level-Domains (TLD)

Da mittlerweile beliebig Domains angemeldet werden können ist das Herkunftsland nicht eindeutig an der TLD zu erkennen!

at Östereich
ch Schweiz
com USA (Commercial)
de Deutschland
fr Frankreich
org Organization (nicht profitorientiert)
uk England

Mailverkehr (SMTP, POP3, IMAP)

SMTP

Für Versand von Mails

Verbindung auf Port 25

Direkter Zugriff auf SMTP-Server via Telnet möglich

Authentifizierung erfolgt über die TCP/IP-Adresse

Öffentliche SMTP-Server werden oft für SPAM-Mails mißbraucht.

POP3

Für Empfang von Mails

Verbindung auf Port 110 (oder 995 bei SSL)

Authentifizierung erfolgt über Name und Passwort wobei die Zugangsdaten auch verschlüsselt übertragen werden können.

Emails werden nur zwischengespeichert und müssen komplett vom Client herunter geladen werden zum Betrachten.

IMAP

Für Empfang von Mails

Verbindung auf Port 143 (oder 993 bei SSL)

Authentifizierung erfolgt über Name und Passwort wobei die Zugangsdaten auch verschlüsselt übertragen werden können.

Emails können auf dem Mailserver verbleiben und dort vor dem Herunterladen beurteilt werden anhand von Header / Betreffszeilen.


NAT (statisch und dynamisch)

Der statische Modus von NAT wird eingesetzt, wenn ein Host im Intranet von Außen (Internet) über eine offiziell registrierte IP-Adresse erreichbar sein soll. Dabei dient eine Tabelle zur Übersetzung welche inofzielle (interne IP-Adresse) welcher öffentlichen zugeordnet werden soll.

Der dynamische Modus dient dazu, im lokalen Netz vorhandenen Rechnern den Zugriff auf das Internet mit nur einer öffentlichen Adresse zu ermöglichen.

Nachteil beim NAT: Es werden die Header eines IP-Paketes ersetzt, welches bei manchen Anwendungen Probleme bereitet (SNMP-Traps oder Netware-Anmeldungen über DA (Directory-Agents).


Netzklassen

Class Netmask Von Bis max. Nodes
Class A 255.0.0.0 0.0.0.0 127.255.255.255 16777212
Class B 255.255.0.0 128.0.0.0 191.255.255.255 65536
Class C 255.255.255.0 192.0.0.0 223.255.255.255 256
Class D - 224.0.0.0 239.255.255.255 Multicast Adressen
Class E - 240.0.0.0 255.255.255.255 Experimentell

UDP

Ein verbindungsloser Dienst der wie IP zum Versenden von Datagrammen dient. Dabei wird weder die Zustellbarkeit noch die Richtigkeit der Datenübermittlung geprüft. Wird zum Beispiel für SNMP genutzt.


Provider POP3

Arcor pop3.arcor.de mail.arcor.de
GMX pop.gmx.net mail.gmx.net
Lycos pop.lycos.de smtp.lycos.de
Strato post.strato.de post.strato.de
Telekom (T-COM Buisness DSL) pop.t-dsl-business.de mailto.t-dsl-business.de
T-Online popmail.t-online.de smtpmail.t-online.de

mailto.t-online.de

Web.de pop3.web.de smtp.web.de
Yahoo pop.mail.yahoo.de smtp.mail.yahoo.de

Zugangsdaten Carrier (Routerkonfiguration)

Arcor:

Username:  Den von Arcor zugewiesenen Usernamen

Passwort:  Das von Arcor zugewiesene Passwort

Beachten: Alles Casesensitive (Groß- Kleinschreibung beachten)

MTU: 1442 Bytes

T-Online:

Username: AnschlußkennungT-Onlinenummer0001@t-online.de 

wenn die T-Onlinenummer kürzer als 12 Stellen ist:

Username: AnschlußkennungT-Onlinenummer#0001@t-online.de  

Passwort:  Das von T-Online zugewiesene Passwort

Beachten: Passwort Casesensitive (Groß- Kleinschreibung beachten)

MTU: 1472 oder 1492 Bytes

T-Online Buisness:

Username: T-Online-com/Benutzername@T-Online-com.de

Passwort:  Das von T-Online bzw. Telekom (!) zugewiesene Passwort

Beachten: Passwort Casesensitive (Groß- Kleinschreibung beachten)

MTU: 1492 Bytes

1&1:

Username: 1und1/Benutzername@online.de

Passwort:  Das von 1&1 zugewiesene Passwort

Beachten: Passwort Casesensitive (Groß- Kleinschreibung beachten)

MTU: 1492 Bytes

AOL:

Username: IhrAOLname@de.aol.com

Passwort:  Das zu dem AOL-Konto zugehörige selbst vergebene Passwort

Beachten: Bei AOL lassen sich nach der ersten Anmeldung bis zu vier weitere "Mitbenutzer" anlegen. Für die Einwahl unbedingt einen dieser Zusatznamen verwenden! Sonst ist die logische Anmeldung nicht mehr mit diesem Namen möglich da er schon für die physikalische Einwahl (Leitungsaufbau) verwendet wurde.

MTU: 1400 Bytes

TISCALI:

Username:  Den von Tiscali zugewiesenen Usernamen

Passwort:  Das von Tiscali zugewiesene Passwort

MTU: 1492 Bytes

KAMP-DSL:

Username:  Den von Kamp zugewiesenen Usernamen

Passwort:  Das von Kamp zugewiesene Passwort

MTU: 1460 Bytes


TCP/IP Konfiguration anzeigen lassen

Linux / UNIX ifconfig
Microsoft Windows 95 / 98 winipcfg.exe
Microsoft Windows NT / 2000 ipconfig /all
Novell Netware config
Mit welcher IP bin ich im Internet? www.wieistmeineip.de

Übertragungsarten

Unicast Senden an einen Empfänger
Broadcast Senden an alle Empfänger im selben Subnet
Multicast Senden an einige ausgewählte Empfänger


 

 

 

 
     
© 2010 by FM Netztechnik