EDV Lexikon L - Z
LAN
Local Area Network. Lokales Netzwerk.
LTO / Ultrium
Bandlaufwerkstechnologie. Immer eine Generation
rückwärts ist Schreiben und 2 Generationen Lesen möglich. Datenerhalt
geschätzte 30 Jahre (bei 5% Restmagnetisierung der Medien).
| |
LTO1 |
LTO2 |
LTO3 |
LTO4 |
LTO5 |
| Einführung |
2000 |
2002 |
2004 |
2007 |
2010 |
| Native Kapazität GB |
100 |
200 |
400 |
800 |
1.5 TB |
| Transferrate native MB/s |
10-20 |
20-40 |
40-80 |
max. 120 |
max. 180 |
MAPI
Messaging Application protocoll. Eine Anwendungsprogrammierschnittstelle.
MICROPAYMENT
Elektronische Zahlungsweise im Internet für kleine Beträge.
MMS
Multimedia Message Service. Weiterentwicklung von SMS um multimediale
Kurznachrichten per Handy zu übermitteln.
MPG / MPEG
Ein Datenformat für das Abspielen und Aufzeichnen von Videodaten. Dabei
werden die Daten komprimiert gespeichert bei minimalem Qualitätsverlust.
MULTICAST
Übertragung von IP-Datenpaketen von einem Absender an mehrere Empfänger.
NAT
Network Adress Translation: Aus Sicherheitgründen bzw. um mehrere
Rechner gleichzeitig den Zugang ins Internet zu ermöglichen wird oft NAT
verwendet. Dabei besitzt jeder lokale Rechner eine eigene IP-Adresse.
Alle Anfragen ins Internet werden mittels eine Routers auf eine einzige
öffentlich sichtbare IP-Adresse umgesetzt.
NFS
Network File System. Ein ursprünglich von SUN entwickeltes
Netzwerkdateisystem. Es ermöglicht den Zugriff auf Daten von anderen
Rechnersystemen im Netzwerk.
NRAM
Non volatile Random Access Memory. Nichtflüchtiger Speicher wie er zum
Beispiel in Handys verwendet wird um Daten abzulegen.
NTBA
Der Netzterminator (Abschluß) beim ISDN-Anschluss.
OCR
Optical Character Recognition. Optische Zeichenerkennung um gescannte
Dokumente von Grafik in Textform umzuwandeln.
ÖFFENTLICHE (nutzbare) IP-ADRESSE
Damit ein Rechner vom Internet aus erreichbar ist, benötigt er eine
öffentliche IP-Adresse. Diese wird fest vergeben und existiert immer nur
einmal weltweit. Um den Zugriff zu vereinfachen wird der IP-Adresse noch
ein logischer Name (Domain-Name) zugeordnet. Statt sich eine IP-Adresse
(vergleichbar mit Telefonnummer) merken zu müssen, reicht es, den (Domain-)Namen
des Rechners zu wissen um ihn zu erreichen.

OSI
Standard zum Datenaustausch in Netzwerken. Er wird in sieben Schichten
dargestellt, um Kommunikationsprozesse zu beschreiben.
PARTITION
Ein für ein bestimmtes Betriebssystem eingerichteter Teil einer
Festplatte.
PCI / PCI-X
PC-Bussystem (Peripheral Component Interconnect Bus). Spezifikationen
PCI-EXPRESS / PCIe
PC-Bussystem. Nachfolger vom PCI-Bus mit serieller Datenübertragung.
PCMCIA
Personal Computer Memory Card International Association. Standard, der
Speicherkarten, Modems, Netzwerkkarten, Hostadapter und andere
Schnittstellengeräte im Scheckkartenformat für Laptops bezeichnet. Typ
I-III bezeichnet Dicke der Karten. (bis 10,5 mm)
PDA
Personal Digital Assistent. Ein Kleinstcomputer der die Funktion eines
Organizers übernimmt.
PEER-TO- PEER NETZWERK
Bei einer geringen Anzahl von PC (2-3 Stück) ist ein Peer-to-Peer
Netzwerk sinnvoll. Dabei übernimmt ein Rechner durch einfache Freigaben
von Verzeichnissen und Druckern die Funktion eines Servers.
PERL
Practical Extraction and Report Language. Eine frei verfügbare
Programmiersprache die häufig für die Erstellung von CGI-Scripten
verwendet wird.
PGP
Pretty Good Privacy. Ein Verschlüsselungsprogramm welches hauptsächlich
für Emils verwendet wird.
PHP
Eine serverseitig genutzte Scriptsprache für dynamische und
Datenbankgestützte Webseiten.
PLUGIN
Zusatzsoftware, die die Funktion von Programmen erweitert. Für den
Internetexplorer gibt es z.B. Flash-Plugins um animierte (bewegte)
Webseiten darzustellen.
POP3
Internetprotokoll, welches den Zugang eines Email-Clients zu seinem
Mailserver regelt.
POPUP
Beim Aufruf mancher Webseiten werden automatisch weitere kleine Fenster
geöffnet. Hauptsächlich als Werbeeinblendungen. Der Sinn ist mehr als
fraglich da sie meist als sehr nervig empfunden werden. Als
Gegenmaßnahme gibt es Popup-Blocker die als Zusatzsoftware zum Browser
installiert werden.
POSTSCRIPT
Seitenbeschreibungssprache für Drucker. Wird viel in der grafischen
Industrie verwendet. Ein im Postscript-Format erstelltes (Druck-)Dokument
soll (theoretisch) auf unterschiedlicher Hardware (Drucker, Belichter,
...) völlig identische Ergebnisse liefern.
POWERLINE
Technik, die eine Datenübertragung über das Stromnetz ermöglicht.
Schneller als ISDN, aber wegen technischer Probleme wenig verbreitet.
PPP
Point to Point Protocol. Ein Standard um zwei Rechner gesichert über
eine ISDN-Leitung zu verbinden.
PPPoE
Point to Point Protocol over Ethernet. Das Protokoll wird verwendet bei
einer Verbindung über ADSL ins Internet.
PROVIDER / SERVICE-PROVIDER
Ein Provider bietet Kommunikationsdienste an. Ein Beispiel wäre der
Internetzugang oder Telefonie. Beispiel T-Online GmbH für
Internetzugang.
PROXY
Ein schneller Zwischenspeicher für häufig abgerufene Seiten aus dem
Internet. Vorteil: Daten können schneller von einem Proxyserver zur
Verfügung gestellt werden, als diese bei jedem Zugriff vom eigentlichen
Webserver neu zu laden. Nachteil: Es können auch veraltete Inhalte
dargestellt werden wenn der Proxyinhalt (Cache) nicht aktuell ist.
PD, PUBLIC DOMAIN Software
In Europa: Software die für den privaten Gebrauch kostenlos ist und
keiner Lizenzierung Bedarf. Die gewerbliche Nutzung dagegen schon. Die
Software unterliegt in vollem Umfang dem Urheberrecht, es besteht aber
keine Produkthaftung. Sie darf für eigene Anwendungen modifiziert
werden, aber nur in der Originalversion weiter gegeben werden.
QUICKTIME
Eine von Apple entwickelte Software für Multimediaanwendungen.
QUOTA
Eine Begrenzung von nutzbarer Plattenkapazität für einzelne Anwender
oder Gruppen. Beispielsweise auf Emailserver eingerichtet, damit nicht
eine einzelne übergelaufene Mailbox das gesamte System lahm legt.
RAS
Remote Access Service. Technologie um zwei Rechner über Wählleitungen
(Analog oder ISDN) zu verbinden.
REMAILER
Hilfsmittel zum anonymen versenden von elektronischen Nachrichten. Die
Mails werden zu einem Computer geschickt, der alle Hinweise auf den
Absender entfernt und dann an den Empfänger weiter leitet
RFID
Radio Freqency idenification. Ein Chip zum berührungslosen Scannen von
Waren.
ROUTER
Ein Router dient zur Übertragung von (logisch adressierten) Datenpaketen
von einem Netzwerk in ein anderes. Er arbeitet auf der Ebene 3 des ISO/OSI-Modells.
Über Routing-Tabellen wird festgelegt, wohin Datenpakete versendet
werden müssen um zum Empfänger zu gelangen.
RSA
Ein Algorithmus zur Verschlüsselung von Daten.
SAS
Serial Attached Storage / Serial Attached SCSI - Serielle Schnittstelle
für Massenspeicher.
SAS 1.0 => 3GBit/s brutto bzw. 300MB/s netto (full-duplex)
SAS 2.0 => 6GBit/s brutto bzw. 600MB/s netto (full-duplex)
SATA
Serial ATA - Serielle Schnittstelle
für Massenspeicher.
SATA Revision 1.0 => 1,5GBit/s brutto bzw. 150MB/s
netto (half-duplex)
SATA Revision 2.0 => 3,0GBit/s brutto bzw. 300MB/s
netto (half-duplex)
SATA Revision 3.0 => 6,0GBit/s brutto bzw. 600MB/s
netto (half-duplex)
SCSI
Small Computer System Interface. Jedem SCSI-Gerät wird an einem SCSI-Bus
eine feste ID zugeordnet über die es angesprochen wird. Die ID wird
meistens über Jumper (Steckbrücken) fest eingestellt. Bei
Hotswap-Systemen erfolgt die Zuordung automatisch im Drive-Bay
(Laufwerkskäfig) in die die Festplatten gesteckt werden.
CD-Wechsler, RAID-Systeme und einige andere Geräte arbeiten mit
SUB-ID´s.
Diese werden als LUN (Logical Unit Number) bezeichnet. Jedes SCSI-Gerät
hat mindestens eine, maximal 8 LUNS. Im Beispiel des CD-Wechslers
bekommt jede CD eine eigene LUN.
Terminierung: Ein SCSI-Bus muss immer Terminiert sein. Auf der einen
Seite übernimmt das der Hostadapter (SCSI-Controller), auf der anderen
Seite das letzte angeschlossene Gerät oder ein extra aufgesteckter
Terminator. Wird an einem SCSI-Bus intern und extern ein Gerät
angeschlossen, so müssen diese terminiert und die Funktion am
SCSI-Controller abgeschaltet werden.
Bei SCSI-Geräten wird zwischen Narrow (8-Bit, 50 poliger Stecker) und
Wide (16-Bit 68 oder 80-poliger Stecker) Anschluss unterschieden. Ein
Mischbetrieb von 8- und 16-Bit-Geräten ist möglich, bereitet aber in der
Praxis oft Probleme.
Fast- , Wide- , Ultra- und UltraWide- SCSI gibt es neben der im PC
Bereich gebräuchlichen Single Ended- Ausführung auch noch als
Differential-SCSI. Damit sind bis zu 25m Kabellängen zulässig. Achtung!
Es werden die gleichen Stecker aber völlig andere PIN-Belegungen
verwendet. Kombinieren von Single-Ended und Differential führt zur
Zerstörung der Geräte.
Tabelle SCSI Spezifikationen
SDSL
"Symmetric digital subscriber line" (subscriber line steht im Englischen
für das Wort Telefonleitung). Ein SDSL-Anschluß funktioniert im Prinzip
wie ADSL. Im Gegensatz dazu lassen sich aber Daten mit gleich hoher
Geschwindikeit versenden und empfangen. Außerdem garantieren die
Netzbetreiber in der Regel die angebotene Bandbreite
(Übertragungsgeschwindigkeit). Diese reicht von 256Kbit bis 2Mbit pro
Sekunde. Zusätzlich kann bei einem SDSL-Anschluß eine feste IP-Adresse
zur Verfügung gestellt werden. Somit ist eine direkte Einwahl/Kopllung
mehrerer Büros möglich. Leider wird diese Anschlußform nicht
flächendeckend angeboten.
SHAREWARE
Software, die vor dem Kauf ausprobiert werden kann. Nach dem
Testzeitraum muss die Software gekauft werden und unterliegt dann den
selben Regeln wie kommerzielle Software.
SIGNATUR
Elektronische Unterschrift.
SKY-DSL
Ein ADSL-Service über Satelitenempfang von Strato. Dies stellt eine
alternative in Gegenden dar, wo kein DSL-Festanschluß zur Verfügung
steht oder eine hohe Bandbreite erforderlich ist. Nähere Informationen
siehe: http://www.strato.de/skydsl/f_ueberblick.html
SPAM MAIL
Unerwünschte (Werbe-) Email.
SPLITTER
Ein Splitter teilt bei einer Anschlussleitung die Frequenzbereiche für
Telefonie und DSL auf. Dabei stellt er einen Anschluss für
Telefon(anlagen) und einen für das DSL-Modem (Datenanschluss) zur
Verfügung.
SRP
Software Restriction Policy: Ermöglicht das nur bestimmte Programme
gestartet werden dürfen. Unter Windows 7 verfügbar. Administration durch
ein MMC-Snapin.
SUBNET MASK
Eine Subnet Mask bestimmt, welcher Teil einer IP-Adresse für das
Netzwerksegment und welches für die darin enthaltenen Geräte (Knoten)
bestimmt ist. Siehe dazu Aufbau einer IP-Adresse.
SUCHMASCHINEN
Die meisten Anfragen im Internet erfolgen über Suchmaschinen wie z.B.
google. Diese Systeme sammeln automatisch Daten von Webpages (crawlen,
indexieren) und liefern bei Suchanfragen relevante Ergebnisse zurück.
Daneben gibt es Webkataloge. Diese werden manuell von Redakteuren
gepflegt.
Zunehmend gibt es Dienste, die gegen Bezahlung vom Webseitenbetreiber
dessen Links einblenden. Beispielsweise "google adwords" oder "overture".
Diese Leistung wird Pay-per-Placement gennannt. Kosten entstehen erst,
wenn die Seite wirklich aufgerufen wird.
SWITCH
Ein Switch dient zur sternförmigen Vernetzung von Computern und arbeitet
auf Ebene 2 des ISO/OSI-Modells. Er funktioniert quasi wie eine
Telefonvermittlungsstelle für Daten. Dabei wird eine schnelle Verbindung
zwischen Quell- und Zielrechner aufgebaut. Datenpakete werden nur
zwischen diesen beiden Rechnern ausgetauscht. Andere an den Switch
angeschlossene PCs bekommen von der Datenübertragung nichts mit. Die
Übertragung erfolgt protokollunabhängig. Es kommt zu keinen Kollisionen
im Netzwerk. Geräte mit unterschiedlicher Geschwindigkeit (10 / 100 /
1000 MBit) können miteinander kommunizieren da die Daten im Switch
zwischengespeichert werden.
TCP/IP (IPv4 IPv6)
Das meistverwendete Netzwerkprotokoll auf dem auch der gesamte
Internetverkehr aufbaut. Um einen Rechner anzusprechen wird eine
eindeutige IP-Adresse vergeben, die immer aus vier Bytes besteht (IPv4).
Ein Teil der Adresse wird verwendet um das Netzwerksegment anzusprechen
(sozusagen die Straße) und der Rest für den Host (sozusagen die
Hausnummer). Man unterscheidet dabei nachfolgende Adressklassen die
durch eine Subnetmask bestimmt werden:
| Adressklasse |
Subnetzmask |
Netzwerk/Host-Teil |
max. Anzahl Rechner |
| Class A |
255.0.0.0 |
N.H.H.H |
16777212 |
| Class B |
255.255.0.0 |
N.N.H.H |
65536 |
| Class C |
255.255.255.0 |
N.N.N.H |
256 |
Einige Adressbereiche sind für die private (lokale) Nutzung reserviert
und werden im Internet nicht vergeben:
10.xxx.xxx.xxx
172.16.xxx.xxx bis 172.31.xxx.xxx
192.168.xxx.xxx
Des weiteren gibt es Adressen mit Sonderfunktion:
127.0.0.1 Loopbackadresse (spricht den eigenen PC an)
255.255.255.255 Broadcast (alle PC im eigenen Netzsegment ansprechen)
Hauptsächlich wegen Adressknappheit aber auch um einige technische
Schwierigkeiten zu lösen wurde IPv6 entwickelt. Dabei besteht eine
IP-Adresse nicht mehr aus vier sondern aus 16 Bytes (128 Bits). Obwohl
diese Technik bei den meisten modernen Betriebssystemen und
Netzkomponenten (Router) implementiert ist, wird sie in der Praxis kaum
verwendet.
T-DSL
Der ADSL-Service der deutschen Telekom.
|
Typ |
Download KBit |
Download KB/s |
Upload KBit |
|
1000 |
1024 |
ca. 125 |
128 |
|
2000 |
2048 |
ca. 250 |
196 |
|
6000 |
6016 |
ca. 750 |
576 |
|
16000 |
6304-16000 |
ca. 750-2000 |
576-1024 |
Die Geschwindigkeiten können nur
geschaltet werden wenn die Leitung (Anschluss vom Telekom DSLAM zum
DSL-Splitter im Haus) folgende Dämpfungswerte erreicht:
| 384 |
< 50 dB |
| 768 |
< 46 dB |
| 1024 |
< 43 dB |
| 1536 |
< 39,5 dB |
| 2048 |
< 36,5 dB |
| 2304 |
< 35 dB |
| 3072 |
< 32 dB |
| 6016 |
< 18 dB |
|
Für FastPath
(Interleaving 0) und Upload Erhöhung je 4db weniger (bei
DSL-6000 nur 3db weniger). Wenn beides geschalten wird, nur
einmal 4 DB abziehen. |
Das angeschlossene DSL-Modem muss
die Geschwindigkeit unterstützen. Die Status-LED DSL-Sync muss bei
korrektem Betrieb dauerhaft leuchten. Ein flackern (oder rote LED bei
den ursprünglich ausgelieferten weißen DSL-Modems von Siemens) bedeutet
Störung.
| Typ |
Speed |
Sync-Status-Leuchte |
| Ursprüngliche DSL-Modems
(z.B. von Siemens) |
1000 |
Dauergrün |
| Teledat 301 |
6000 |
Dauergrün |
| Devolo 1100 |
16000 |
Dauerblau |
Der DSL-Datenverkehr
wird in beiden Richtungen in ATM-Zellen übertragen. Die IP-Datenpakete
des Internets werden in der Nutzlast der ATM-Zellen transportiert.
Aufgabe des DSLAM ist, die ATM-Zellen, die vom Netz kommen, an die
richtigen Teilnehmerports zu vermitteln und umgekehrt.
TLD
Top Level Domain.
UMTS
Universal Mobile Telecommunications System. Mobilfunknetz der 3.
Generation.
UPSTREAM / DOWNSTREAM
Unter Upstream versteht man das „Hochladen“ also versenden von Daten. Im
Gegensatz dazu meint Downstream „Herunterladen“ also empfangen von
Daten.
URL
Uniform Resource Locator. Die Bezeichnung für eine vollständige
Internetadresse.. Zum Beispiel: http://www.fmnetztechnik.de
USB
Universal Serial Bus.
USB 3.0 (Superspeed USB) erreicht höheren Datenraten
durch eine neu Übertragungstechnik ähnlich PCI-Express. Diese erfordert
allerdings zusätzlich zum bisherigen Datenleitungspaar (D+/D-) im Kabel
noch zwei weitere Adernpaare plus einem weiterem Masseanschluss.
Da in den Steckern somit fünf weitere Kontakte erforderlich sind, werden
mit USB 3.0 neue Steckverbinder und Kabel eingeführt.
Verbinder von Typ A sind mit den bisherigen
abwärtskompatibel. Bisherige USB-Geräte lassen sich auch weiterhin mit
USB 3.0, neue 3.0-Geräte auch an alten 2.0- bzw. 1.1-Hosts betreiben.
Eine Ausnahme stellen B-, Mini-B-, Micro-B- und Mini-A-Verbinder dar.
Durch die hier notwendigen Anbauten lassen sich zwar alte Stecker in
neuen Buchsen, nicht jedoch neue Stecker in alten Buchsen verwenden.
Dafür wären dann Adapter erforderlich.
USB-Stecker. Von links nach rechts: Typ A, Typ B, Typ
Mini-B 5-polig (Standard), Typ Miniatur-B 4-polig (Mitsumi), Typ
Miniatur-B 4-polig (Aiptek).

| Version |
Transfer in MBit/s |
Transfer in MByte/s |
| 1.1 |
12 |
1,5 |
| 2.0 |
480 |
60 |
| 3.0 |
4800 |
600 |
VDSL
Very Highspeed Digital Subscriber Line. Nachfolger vom DSL mit höherer
Übertragungsgeschwindigkeit. Von T-COM werden derzeit 25/5Mbit und
50/10MBit (Downstream/Upstream) angeboten. Die erzielbaren
Übertragungsraten sind abhängig vom Zustand der Verkabelung und der
Entfernung zum Verteiler (Outdoor-DSLAM).
VPN
Virtual Private Network. Privates Netzwerk bei dem mehrere Standorte
verschlüsselt Daten über öffentliche Leitungen übertragen.
VOLUMENMODELL
Hier wird neben dem Grundpreis eines Anschlusses zusätzlich noch das
tatsächlich übertragene Datenvolumen berechnet. Meist ist ein
Grundvolumen (1GB oder 5GB) im Grundpreis enthalten. Jedes weitere MB
kostet darüber hinaus einen festen Betrag.
WEBMASTER
Zuständig für den Betrieb einer Webseite und Mailsystemen. Bei kleinen
Seiten auch für den Inhalt. Bei großen gibt es Onlineredakteure, die den
Inhalt pflegen und Administratoren die für Serverhardware und
Betriebssystem.
WEBSPACE
Der Speicherplatz, auf den Webseiten aufgespielt werden. Für den
privaten Gebrauch gibt es einige Anbieter, die kostenlosen Webspace
(durch Werbung / Werbebanner / Popups finanziert) zur Verfügung stellen.
WIRELESS LAN
Ein drahtloses (Funk-) Netzwerk das Übertragungsraten von 11MBit und 54
MBit brutto erreicht. Steht nur eine schlechte Funkverbindung zur
Verfügung wird automatisch auf eine niedrigere Übertragungsrate zurück
geschaltet. Bei einigen Anbietern werden Tools mitgeliefert um die
Empfangsstärke zu ermitteln. Zur Übertragung größerer Strecken (auch
zwischen zwei Gebäuden) gibt es Spezialantennen mit Richtwirkung.
Wir übernehmen keine Gewähr auf Aktualität und Richtigkeit! Markennamen
und Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber, werden aber nicht
gesondert gekennzeichnet.
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